Mawero©

—Die Mathematische Wertpapieroptimierung

Lassen Sie Mawero arbeiten.

Die analyseN

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Auf dieser Seite möchte ich ein Mawero - Musterdepot, bestehend aus deutschen Aktien, und seine Performance  unter Einbeziehung des Kostenmodells mit den Transaktionskosten etwas genauer analysieren. Dazu sehen wir uns noch einmal den Chart mit zusätzlichen Einträgen an und anschließend eine Tabelle mit einigen Zahlenbeispielen. Die Ergebnisse sind jeweils mit dem im Verfahren beschriebenen Kostenmodell ermittelt worden.

 

 

1. Performancegraphik

 

 

Insgesamt wurde der Zeitraum vom 26.01.01 bis 06.11.09 untersucht. In diesem Zeitraum traten alle Marktbewegungen auf. Die Portfolios in diesen Musterdepots wurden mit drei verschiedenen Risikobegrenzungen von 10%, 15% und 20% p. a. berechnet.

 

Es fällt auf, dass die Performance umso größer wird, je höher die Risikobereitschaft angesetzt wird. Das ist auch nicht verwunderlich; denn man hat nur dann eine Chance auf mehr Rendite, wenn auch das Risiko größer gewählt wird. Weiterhin zeigt sich, dass Mawero weit über der Performance der beiden Indizes DAX und MDAX liegt.

 

Wir sehen aber auch über einen längeren Zeitraum (Mitte 2008 bis Mitte 2009) einen deutlichen Abfall der

Gewinne. Ursache ist die bekannte, weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise , die natürlich auch an den Portfolios von Mawero nicht spurlos vorübergegangen ist. Dennoch ist es mit diesem Verfahren gelungen, den Verlust im Musterdepot mit Hilfe der Risikobegrenzung zu „bremsen“, so dass die bis dahin erreichte Performance nur wenig geschmälert wurde.

 

Es wird an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen, dass diese Ergebnisse nach rein mathematischen Gesichtspunkten erzielt wurden - die psychologischen Effekte wie Angst und Gier sind hier gegenstandslos.

 

 

 

2. Einzelergebnisse

 

Die folgende Tabelle zeigt einige Einzelergebnisse und gibt einen Eindruck der Leistungsfähigkeit von Mawero. Die Zeiträume eines maximalen „Drawdown“  bzw. eines maximalen Jahresverlust sind ebenfalls angegeben.

Als max. „Drawdown“ bezeichnet man die höchsten Kursverluste, die jemals in einem betrachteten Zeitraum (hier in den knapp neun Jahren) aufgetreten sind. Der maximale Jahresverlust ist der Verlust, der in genau 52 Wochen mit einem beliebigen Anfangsdatum innerhalb eines Jahres am höchsten war.

 

Der untersuchte Zeitraum beginnt am 26.01.01 und endet am 06.11.09.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Angenommen, man würde das verfügbare Kapital in ein Festgeld mit einem Zins von 4% p.a. anlegen. Dann hätte man theoretisch kein Risiko. Wenn man jedoch bereit gewesen wäre, ein Risiko von 10% p.a. einzugehen, dann hätte in dem obigen Beispiel das Mawero-Verfahren eine rund sechsmal so hohe jährliche Rendite erwirtschaftet: 23,29% p.a. Außerdem sehen wir, dass die Rendite mit Erhöhung einer Risikobegrenzung noch weiter zunimmt.

 

Wir sehen auch, dass die maximalen Jahresverluste bei Mawero - unabhängig von der Risikobegrenzung - ziemlich genau während der Finanz- und Wirtschaftskrise auftraten. Sie sind jedoch immer kleiner als die jeweilige Risikobegrenzung geblieben. Aber auch bei dem maximalen „Drawdown“ hat sich das Mawero-Verfahren bewährt und zu keinem so großen Verlust geführt, wie er sowohl bei den Indizes DAX und MDAX als auch bei sehr vielen Aktienanlagen (z.B. Investmentfonds, Zertifikate, Derivate) auftrat.

 

Die Musterdepots wurden auch mit jeweils verschiedenem Anfangskapital berechnet - 20.000 €, 50.000 € und 100.000 €. Das Risiko betrug immer 15%. Wir sehen folgendes: Je geringer das Anfangskapital ist, desto geringer ist auch die Performance. Das liegt daran, dass die Transaktionskosten einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis haben.

 

 

 

 

 

Sie werden vermutlich keinen auf dem Markt befindlichen vergleichbaren Investmentfonds finden, der über diese Eigenschaften verfügt und diese guten Ergebnisse zu verzeichnen hat. Mawero liefert eben die mathematisch bestmöglichen und zudem noch risikobegrenzten Portfolios, die die größten Gewinnchancen haben.

 

 

 

3. Zusätzliche Berechnungen

 

Es sind darüber hinaus noch viele weitere Portfolios berechenbar, z.B.

· mit vorgegebenen Zielrenditen,

· Portfolios mit der kleinstmöglichen Risikobegrenzung (varianzminimales Portfolio)

· Tangentialportfolios

· Short Coverage (Leerverkäufe)

· andere Risiko– und Kapitalvorgaben

 

Mawero bietet mit dieser Vielfalt eine sehr individuelle Portfoliogestaltung.

 

Es ist übrigens sehr interessant, dass sich zwei Wissenschaftler aus Südafrika mit dem gleichen Problem beschäftigt habe. Das Universum sind die Top40 - Aktien der Johannesburg Stock Exchange (JSE), abgebildet im FTSE/JSE RAFI 40 Index. Sie gelangen zu qualitativ ganz ähnlichen Ergebnissen, auch wenn sich die Verfahren im Detail unterscheiden:

 

http://www.iassa.co.za/wp-content/uploads/2009/06/Du-Plessis-Ward-IAJ69-No4.pdf

 

Wie man sieht und schlussfolgern kann, handelt es sich bei dem Mawero - Verfahren nicht um Zauberei, sondern um eine wissenschaftlich begründete, praktikable und konsequente Anwendung vorhandenen Wissens.

 

 

Risikobegrenzung

Rendite p.a.

Maximaler „Drawdown“

von

bis

Maximaler Jahresverlust

von

bis

p.a. in %

10

23,29

-11,53

05.05.2006

21.07.2006

-9,1

25.07.2008

24.07.2009

15

35,29

-14,78

05.05.2006

18.08.2006

-12,96

25.07.2008

24.07.2009

20

42,53

-17,84

05.05.2006

21.07.2006

-16,82

25.07.2008

24.07.2009

DAX

-1,75

-64,11

26.01.2001

14.03.2003

-55,51

15.03.2002

14.03.2003

MDAX

5,18

-62,92

13.07.2007

06.03.2009

-52,23

07.03.2008

06.03.2009